Anfang März führte Wanderführerin Astrid Sengespeick die Wandernden aus Rheinbach nach Schwerfen. Dort angelangt ging es zum Rotbach, wo die ersten Märzenbecher auf die Gruppe warteten. Nach einem kurzen Fotostop hieß es bergauf, um auf einem Teilstück der Via Agrippa zur Eickser Waldkapelle zu wandern. Bei einer kleine Bananenpause erfuhr die Gruppe mehr über die Kapelle. In zweierlei Hinsicht gestärkt ging es so zum Schloss Eicks hinab. Das spätbarocke Wasserschloss diente natürlich gleich als nächstes Fotomotiv. Es wurde 1690 erbaut und besteht aus zwei Teilen: der türmebewehrten, 3-flügeligen Vorburg und einem separatem Herrenhaus. Die Vorburg des 17. Jahrhundert ist lauf Webseite der Stadt Mechernich im Wesentlichen original erhalten. Statt einer Zugbrücke führt nun allerdings ein Brückenbogen in den Schlossinnenhof. Aber dorthin zog es die Gruppe aus Rheinbach nicht. Für sie ging es zur Matthiassäule, wo die Mittagsrast abgehalten wurde. - Mit Fernsicht in die Kölner Bucht und ein wenig kaltem Wind... Ein guter Platz um sich schon mal den weiteren Wegesverlauf anzuschauen, allerdings war niemanden so ganz klar, wo hier der Eulenberg liegen sollte. Es war doch alles arg flach, aber dazu später mehr. Zunächst einmal ging es nach der Pause über einen Wiesenweg zum nächsten historischem Gebäude, der Burg Irnich. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist mittlerweile in Privatbesitz. Viel mehr gab es aber von der Wanderführerin über diese Burg nicht zu berichten und so ging es nun zum Eulenberg. Dazu wurde Schwerfen kurz gestreift, eine Landstraße gequert und ein Wiesenweg längst des Baches beschritten, aber so richtig wollte ein Berg immer noch nicht auftauchen. Doch dann, rechts abbiegend erblickte die Gruppe einen kleinen Hügel. Der Eulenberg! Ein paar knackige Treppen ging es hoch und schon standen alle auf dem Plateau mit der Marienkapelle. Laut Informationstafel wurde bereits für das Jahr 1330 ein Vorgängerbau erwähnt, doch die aktuelle Version ist um einiges jünger: von 1863 mit Wiederaufbau nach 1945 und diversen Renovierungen danach. Ein schöner Ort, um noch einmal innezuhalten und so luden die Sitzbänke zur letzten kurzen Pause sein, bevor dann die letzten Kilometer nach Schwerfen zurück riefen - vorbei am Donatuskreuz.
Wanderführerin: Astrid Sengespeick, Wanderkilometer: 13, Text und Fotos: Claudia Kleinfeld